diese neuen Palettenregale

Als sie ihn versorgen will, verweigert er das Aufkleben des Pflasters, denn es ist eindeutig zu klein. Er hält den Finger fest, prüft auf google.de wie viel ein Erwachsener Blut verlieren und dennoch überleben kann. In dieser Zeit ist sie in der Apotheke und kauft ein größeres Pflaster. Tapfer erträgt er das Aufkleben. Er bittet um ein saftiges Steck zum Mittagessen, um die Produktion der roten Blutkörperchen zu beschleunige. Dann sagt er schwach, dass ein Bier die Schmerzen lindern würde. Sie geht einkaufen, er klebt das Verband etwas ab, um nachzusehen ob es noch blutet. Er fummelt dort so lange, dass Blut wieder tropft. Und er schimpft an alles, was er dabei machen muss: dass er die Palettenregale in der Arbeit kontrollieren muss, dass er sich die Hände waschen muss, das er mit dem Auto fahren muss, usw. Darüber, was mit der Arbeit verbunden ist, schimpft er am meisten: über diese Palettenregale, über den Chef, der ihn dazu gezwungen hatte, schon wieder etwas mit dieser Hand zu machen, wo er gerade diese Wunde hat. Der Chef hat doch kein Mitleid, er versteht nicht, dass der Mann wegen dieser Arbeit sich ausbluten könnte, denn die Wunde ist doch tief und gefährlich. Aber niemand versteht diesen armen Mann besser als seine Frau.